Es war ein schöner Messetag. Meine Strategie – nur 1 Tag – hat sich bewährt. Begrenzte Visitor Experience, nur Halle 2,3,4.
Ich hatte die Ehre, Teil der Referentengroßfamilie in der Enterprise Digital Arena zu sein. Danke für die Einladung. #cebiteda
Kompetente, nette Leute, hochinteressante Unterhaltungen, gemeinsame Erkenntnis: Es gibt viel zu tun, um die digitale Transformation mit und ohne #watson vorwärts zu treiben.
Als Rahmenprogramm ein bisschen IBM und ein bisschen Microsoft. Es geht ja weniger um sensationelle technologische Neuigkeiten, sondern um die Kommunikation mit Gott und der Welt.
Die akustische Kakophonie auf der CeBIT zerrt stark an den Nerven, aber einen Tag kann man das mal wegstecken. Dass man beim Panel ständig gegen den Bassboxentest eines ungehemmten Ausstellers 5 Stände weiter anschreit, gehört offenbar zum Business dazu. Vielleicht sollte man mal über eine vernünftige Dezibel-Obergrenze nachdenken.
Schmunzeln muss ich über die vielen indischen Stände in Halle 2. Die Kollegen sitzen geduldig an ihren Tischchen und harren der Dinge. Irgendeinen Sinn wird auch dies machen, er muss sich ja nicht jedem erschließen. Manches Standpersonal sieht mittwochs schon etwas ausgelaugt aus. Es sind ja nicht nur die Tage, die anstrengend sind. Manche sind voll im Messefieber und sinnieren kontinuierlich über die optimale Partylogistik für den Abend, andere freuen sich auf den Schichtwechsel zur Wochenmitte. Jeder wie er kann.
Für mich war allein das Treffen mit den vielen Kollegen in der „didschidel“ Transformation Szene den CeBIT-Besuch wert.





Gestern hatten wir gemeinsam mit
Für manchen Besucher, der mehr aus langjähriger Gewohnheit an der Konferenz teilgenommen hat, mag es „nur“ ein Familientreffen wie in den letzten Jahren gewesen sein. Hinter den Kulissen und auf der Bühne hatte die DNUG-Konferenz aber doch eine gewisse Brisanz.
Die Infoveranstaltungen im Nachgang der IBM Konferenz Connect 2014 gehen in die letzten Runden. Es gibt inzwischen leider etwas viele davon. Eine gewisse Kannibalisierung ist da unvermeidlich. Es sei aber nochmal darauf hingewiesen, dass mein Freund Claus Bettag und ich diese Veranstaltung vor vielen Jahren, war wohl 1996, erfunden hatten und uns lange alleine am Markt damit tummeln durften. Die freie Marktwirtschaft ließ uns aber nicht auf Dauer allein.
Wenn man nur die IBMer auf der Connect und die Microsofties auf der SPC hört, meint man, dass nur noch ewig Gestrige den Marsch in die Cloud verweigern. Als besonders renitente Oasen werden Canada, UK und Deutschland genannt. Wenn man dann aber in einer Session mit 2000 Leuten sitzt und auf die Frage des Speakers Rob LeMear, CEO von fpweb.net, „Wer ist denn schon in der Cloud oder wer will kurzfristig dort hin?“, nur geschätzte 20% die Hand heben, dann ist man etwas beruhigt. Wenn der gleiche Speaker dann selbst sagt: „Also ERP- oder HR-Daten würde ich nie in die Cloud tun!“, dann frage ich mich, wo denn die Grenze gezogen werden soll. Was ist mit den Opportunity-Listen, den Umsatzlisten, den high-sophisticated Controller-Sheets in Excel? Gehören die nicht auf OneDrive oder in den SharePoint? Sollen die nicht über Office365 versendet und geshared werden? Wo sollen die Strategiepapiere aus allen Abteilungen, die Forschungsberichte, die Marktanalysen denn hin? Wie erkläre ich das dem Endanwender, was er über welchen Weg transportieren oder wo er es ablegen darf?