{"id":563,"date":"2013-02-14T16:47:52","date_gmt":"2013-02-14T15:47:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wp1117171.wp112.webpack.hosteurope.de\/thinksbtf\/thinking\/?page_id=563"},"modified":"2013-02-14T16:47:52","modified_gmt":"2013-02-14T15:47:52","slug":"business-made-social-ein-reisebericht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/thinking.holistic-net.de\/?page_id=563&lang=de","title":{"rendered":"Business. Made social. \u2013 Ein Reisebericht"},"content":{"rendered":"<p>Die IBM ist zu der glorreichen Erkenntnis gekommen, dass das n\u00e4chste Optimierungspotential im Global Business in der dramatisch verst\u00e4rkten Einbeziehung und Analyse von social facts liegt. Da bot sich die Reise nach Orlando an, um die aktuellen Business Prozesse mal durch diese Brille zu betrachten.<\/p>\n<p>Der Prozess \u201eSecurity Check\u201c am Flughafen ist eher als asozial zu bezeichnen. Wie tief ist die Menschheit gesunken, dass man sich solchen Prozeduren unterwerfen muss?<\/p>\n<p>Social wird\u00b4s erst wieder, wenn man in der Schlange beim Autovermieter in Orlando steht. Man kann sich in der Schlange mit den Mitmenschen \u00fcber Gott und die Welt austauschen, w\u00e4hrend am Tresen in einer Langsamkeit gearbeitet wird, die schon fast wieder bewundernswert ist. 20-30 Minuten pro Mietvertrag. Man denkt dann, bei mir geht\u00b4s schneller, weil alles fest gebucht ist. Aber am Tresen gibt\u00b4s dann pl\u00f6tzlich special IBM rates, weil der AVIS-Boy clever aufgeschnappt hat, dass wir zu einer IBM-Veranstaltung wollen. Bis er dann alles eingetippt hat \u2013 was und warum eigentlich -, sind wieder 20 Minuten um. Am Ende wird\u00b4s zwar erheblich teurer als vorab gebucht, aber Hauptsache special.<\/p>\n<p>Super social geht\u00b4s dann an der Hotelrezeption weiter. Mit M\u00fchen findet die \u00fcberaus nette Dame unsere Reservierung. Unser konkreter Zimmerwunsch \u2013 Erdgescho\u00df, Westfl\u00fcgel, Poolside, durch meinen Kollegen gebetsm\u00fchlenartig in den Buchungsmasken erfasst, ist nat\u00fcrlich nicht vermerkt.\u00a0 Der Vermerk \u201e50\/50-Split-Rechnung\u201c ben\u00f6tigt auch 10 Minuten Bearbeitungszeit. Es sei vorab erw\u00e4hnt, dass wir bei der Abreise nat\u00fcrlich keine Splitrechnung bekommen haben, sondern der Kollege beim Checkout nochmal 10 Minuten f\u00fcr eine auf Blanko-Papier gedruckte Splitrechnung mit vollkommen falscher Adressierung rumstand. Social analytics k\u00f6nnte da helfen, weil wir immer in dieses Zimmer wollen und immer eine Splitrechnung haben wollen. Vielleicht w\u00fcrde auch ein geeigneter Datenfluss von der Reservierung in das IT-System des Hotels helfen.<\/p>\n<p>Langfristig wenig\u00a0 social, zumindest eine gro\u00dfe Umweltsauerei ist die Handhabung von Bussen in den USA. Man muss wissen, dass ein amerikanischer Busmotor nur einmal in seiner Lebenszeit gestartet wird. Dann wenn er das Werk verl\u00e4sst. Er wird nie ausgemacht, auch wenn er eine Stunde wartend in der Gegend rumsteht. Bus ausmachen ist was f\u00fcr Weicheier und Schattenparker. Amerikanische Busfahrer sind keine Weicheier.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Konferenz wollten wir ganz social sein und wie die Weltmeister twittern, bloggen und posten. Leider erkl\u00e4rte die IBM iOS zum im WLAN nicht unterst\u00fctzten Betriebssystem. Da wird das social networking zum Rohrkrepierer.<\/p>\n<p>Ein bisschen mehr social sollten wir sein, indem wir die Flugtickets von Mitreisenden auf ihre Daten pr\u00fcfen. Wenn die Tickets \u00f6ffentlich im Social Network einsehbar w\u00e4ren, k\u00f6nnte man Kollegen darauf hinweisen, dass das R\u00fcckreisedatum nicht ihrer Erwartungshaltung entspricht.<\/p>\n<p>Automotive Social w\u00e4re, wenn ein Auto w\u00fcsste, welche Koffer man bei der Anreise dabei hatte. Dann k\u00f6nnte es auch IBM Jungstars darauf hinweisen, dass bei der R\u00fcckfahrt zum Flughafen der Koffer fehlt.<\/p>\n<p>Super social fand ich dann wieder die Begr\u00fc\u00dfung der Purserin im Flieger auf dem R\u00fcckflug. Sie w\u00fcnschte explizit den Lotusphere-Teilnehmern einen angenehmen Flug. Social analytics by Lufthansa. Die \u201eDuisburg\u201c sollte allerdings mal etwas nachger\u00fcstet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die IBM ist zu der glorreichen Erkenntnis gekommen, dass das n\u00e4chste Optimierungspotential im Global Business in der dramatisch verst\u00e4rkten Einbeziehung und Analyse von social facts liegt. 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