Navigation in IBM Connections

fcWir fügen unserer holistic connections toolbox (hct) neue Features hinzu. Im Brainstorming vor der Sommerpause hatten wir identifiziert, dass dem Connections UI etwas unter die Arme gegriffen werden könnte. Unter anderem ist die Verwaltung der eigenen Followings „a pain“. Nun haben wir den ersten Prototyp unseres Following Centers im Einsatz. Der erste Idee war eigentlich lediglich, dass man seine Followings zentral und konsolidiert gelistet bekommt und dort einen „Unfollow“-Button für jedes Objekt hat. Die erste Nutzungserfahrung dreht den Spieß um: Das Following Center ist das optimale Navigations-UI zum Connections Content. Das teils sehr mühsame Gesuche im Connections UI wird einfach durch die Linkliste der Followings ersetzt. Following Center im Menu öffnen, auf ein Feature klicken. Link auswählen, fertig.

Dem Prototyp werden wir nun noch etwas anhübschen und dann im Public Beta anbieten. Interesse?

.. um einem falschen Eindruck entgegenzuwirken

Ich habe gerade mit leichtem Erschrecken festgestellt, dass der letzte thinking.holistic-Blogeintrag schon eine Weile her ist. Man könnte meinen, ich hätte die Re-Integration in die Arbeitswelt nach dem Urlaub nicht geschafft. Leider zu gut. Projekt-Stress bis zum Anschlag. Das Jahresendgeschäft rollt mit Vehemenz. Die in den ersten 9 Monaten wohlgehüteten Budgets werden an die Ausgaberampe geschoben. Können wir das in Zukunft nicht besser übers Jahr verteilen? Dann muss ich vielleicht nicht Samstag/Sonntag im Büro sitzen.

Ich beneide die Freunde und Kollegen, die seit den Sommerferien nur noch Konferenzen besuchen, die Digital Transformation vorantreiben, den Tag nach der Hummergröße oder der Anzahl der Schaschlikportionen auf der Kerwa bemessen oder durch die Ägäis segeln. Irgendwas hab ich falsch gemacht. Muss mir mal ein Buch über Work-Life-Balance kaufen.

Ab jetzt wird trotzdem wieder kontinuierlich gepostet.

Leseerfahrungen

Buch 001Ich beneide Leute, die dreimal am Tag posten, was sie gerade an dicken Büchern gelesen haben. Egal auf welchem Medium. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie sie das schaffen. Mir gelingt eigentlich nur im Urlaub eine signifikante Massenleseleistung. Meine Liste aus dem vergangenen Urlaub:

  • Andrew Keen – Das digitale Debakel
  • Jaron Lanier – Wem gehört die Zukunft?
  • Bruce Chatwin – Patagonia
  • Max Frisch – Aus dem Berliner Journal

Medium: Das gedruckte Buch. Ich bin immer noch nicht der Mensch, der mit dem iPad oder dem Kindle am Strand liegen will.

Kurzkritiken:

  • Andrew Keen – Es gibt ja eine Unmenge schlauer Bücher über das Internet und seine Folgen. Das digitale Debakel ist trotz des reißerischen Titels eines der Besten, das ich bislang in Händen hatte. Flüssig zu lesen, nicht extremistisch, sondern nüchtern, informativ, für mich einfach passend, weil ich viele meiner persönlichen Erfahrungen untermauert sehe. Das ist ja das, nach was man beim Lesen eines Sachbuches sucht. Vielleicht liegt es auch daran, dass Keen Engländer und nicht Amerikaner ist.
  • Jaron Lanier – Noch in Arbeit. Schwieriger zu lesen als Keene, z.T. etwas mystische Gedankengänge. Für mich nicht immer nachvollziehbar. Die Bodenhaftung fehlt mir manchmal etwas.
  • Bruce Chatwin – Eines meiner Lieblingsbücher. Ich bin großer Bruce Chatwin-Fan. Mindestens zum dritten mal gelesen. Phantasievoll. Die Details entziehen sich der Wahrheitsprüfung in Google, was gut ist. Irgendwann muss ich da auch mal hin nach Patagonien, obwohl man vieles dort nicht mehr so finden wird, wie Chatwin es beschrieben hat. Vermutlich hätte ich auch weder den Mut noch die Energie zu seinen Entdeckungstrips.
  • Max Frisch – Nach den schweren IT-Büchern, die sich mit dem technologischen Weltauf- oder -untergang beschäftigen, erfrischend technologiefrei. Die Schreibmaschine als Spitze der Technologieentwicklung. Die Welt in den 70ern vor der Wende aus der Sicht eines Schriftstellers. Skurile Ost-West-Probleme. Bodenständig. Der Mensch als Subjekt und nicht als Objekt.

Genug der Philosophiererei. Die IT-Tagesarbeit ruft. Zurück zu Mail-Migrationen, Connections Deployments, Produktentwicklung, Telcos und Projektstress.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Le Gurp 026Bevor die Urlaubserfahrungen wieder verblassen, seien zumindest die technologisch relevanten Fakten kurz zusammengefasst. Im Groben drehen sie sich um das Thema „SmartPhone im Urlaub“.

  • iPhone 6 ist für Camping Urlaub vollkommen ungeeignet. Der Kampf gegen den roten Ladestand-Balken mit ständigen Wechsel in Flugmodus und ähnlichen Tricks zermürbt. Vielleicht sind Camper auch nicht die von Apple intendierte Zielgruppe. Der Hinweis eines Freundes: „Verdien‘ mehr Geld, dann kannst du dir ein Hotel leisten. Dort gibt´s Steckdosen.“
  • Der Versuch, das iPhone im stehenden Auto zu laden nervt auch, weil man alle 10 Minuten hin muss, um den Start-Knopf wieder zu drücken. Eine Always-On-Buchse hat mein jetziges Auto leider nicht, warum auch immer. Laut oberflächlich validierter Berechnung eines diplomierten Physikers in unserem Hause könnte ich das iPhone ca. 150 mal laden und die Karre würde dann immer noch anspringen. Aber der Hersteller will wohl die Batterie davor schützen, dass der schlaue Camper seinen 2m-hohen Getränkekühlschrank an den Zigarettenanzünder anschließt.
  • Ähnlich wie bei den PET-Flaschen, wo die Politik auch nicht die Absicht hatte mit dem PET-Flaschensammler ein neues Berufsbild zu schaffen, schafft Apple das Berufsbild „Ladegerät-Bewacher am Waschhaus“. Kinder passen für kleines Geld auf Ladegerät plus Handy auf. 50 Cent muss einem das schon mal wert sein.
  • Die Nutzung des WLAN auf dem Platz entlastet den Telekom-Week-Pass bzw. das Datenvolumen, aber ist natürlich auch nicht geschenkt. Für die 5-köpfige Familie wären das 150€ für 2 Wochen.

Am Schluss landet man dann wieder beim Tipp mit dem Mehr-Geld-Verdienen. Ich will´s mal versuchen.

 

Entscheidende Erfolgserlebnisse vor dem Urlaub

jojocloudDie freitäglichen Erfolgserlebnisse:

  • Einrichtung unserer Business Partner SmartCloud hat große Fortschritte gemacht. Es gibt zwar ein paar kleinere Hürden, wenn man dort auch mailen will, aber nun gibts auch joerg.allmann@cloud.holistic-net.de und wir können IBM Verse endlich richtig nutzen.
  • Der holistic connections content export (hc2e) funktioniert auf Anhieb auch gegen die SmartCloud
  • Das holistic smart café funktioniert auch auf Anhieb gegen die SmartCloud
  • Wir sind erfolgreich mit dem Framework Xamarin in die Multiplattform-Entwicklung eingestiegen. In kürze gibt es das smart café dann auch auf iOS.
  • Mein Schadenrabatt von SF27 auf der XT500 wurde erfolgreich auf den Neuwagen übertragen. 600€ Vollkasko hört sich etwas besser an als 1.600€. Und das Motorrad wird trotz SF-Rückstufung billiger. „Ach Sie hatten ja einen ganz alten Tarif!“

Nun noch ein Sekt und dann ab in den Urlaub.

Wieweit sind wir gesunken?

win10_3Windows 10 ist da. Alle wollen es installieren, lieber heute als morgen. Und Microsoft zieht die Schlinge der Verwertung von Nutzerdaten immer weiter zu. Eigentlich finde ich es unglaublich mit welcher Unverfrorenheit amerikanische IT Giganten meinen, die Menschheit zur Lämmerherde degradieren zu müssen. Aber die Lämmer laufen mit. Man nennt es wohl Business Intelligence oder Zeitgeist oder …

Microsoft wirbt mit dem Slogan: „Do unexpected things“. Sollte es vielleicht besser heißen: „I´m doing unexpected things“. Was sicherlich jedem irgendwie bekannt ist, hat Heise unter dem Titel „Windows 10: Neue Datenschutzbestimmungen – Windows wird zur Datensammelstelle“ prägnant zusammengefasst. Eine gesteigerte Datenflut inkl. Standort des Gerätes, Browser-Verlaufsdaten, geöffnete Webseiten, benutzte Apps und vieles mehr wird ans Mutterschiff Microsoft übermittelt. Ein Horror, selbst wenn man angeblich einiges unterbinden kann und sich sicherlich ein breiter Markt an Software entwickeln wird, die die Unterdrückung dieser Funktionalitäten anbietet.

Da laufen dieser Hybris-Jünger bei den Industriekunden rum und bequatschen sie zur Cloud-Nutzung, mit der Aussage, dass Daten nirgends sicherer sein könnten, und am anderen Ende lutschen sie aus den lokalen Geräten alle erdenklichen Daten raus, um sie zu vermarkten. Schizophren oder nur verlogen. Ich weiß allerdings auch, dass es eine Generation bzw. eine Bevölkerungsschicht gibt, die aus dem Juchzen kaum herauskommt, wenn ihre Smartphones ihnen relevantere personifizierte Werbung anbieten. Unser aller Hauptproblem besteht ja auch darin, dass wir mangels geeigneter Hinweise nicht wissen, wo und wie wir unser Geld verblasen können.

Ach wäre es schön, wenn wir dummen Konsumenten Microsoft nicht zum Monopolisten gemacht hätten und es Alternativen gäbe. So bleibt nur der Kampf von Proxys, Firewalls und geeigneter AddOn-Software gegen die nackte Gier der Datensammler.

 

Social Networking in der Praxis

Social Networking ist inzwischen für die meisten Menschen im Privaten wie im Dienst eine Alltagsbeschäftigung. Kaum jemand kann es sich leisten nicht teilzunehmen. Im Minimum als lesender Konsument.
Wenn ich Zeit hätte, dann würde ich gerne mit wissenschaftlich fundierter Unterstützung, untersuchen, wie das Agieren in Social Networks zu bewerten ist. Ein Raster habe ich vor einigen Monaten schon mal zusammengestellt. Interessant wäre vermutlich auch, eine solche Untersuchung über einen längeren Zeitraum durchzuführen, um Entwicklungen zu erkennen. Vielleicht gibt´s das auch schon, dann würden mich Hinweise interessieren.
Social Networking
Faktum ist, jeder hat mehr oder minder bewusst einen persönlichen Kodex, nach dem er auf den unterschiedlichen Plattformen agiert. Der Eine wirkt eher durchsichtig in seinen Selbstdarstellungumtrieben, der Andere als ob er kontinuierlich mit einem Geschwader von Imageberatern sein Tun abstimmt. Immer ist es ein Tanz um´s Fettnäpfchen. Und immer hängen wir an der Leimrute der Provider. Eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den perfiden Monetarisierungsinteressen von Zuckerberg und Co.
Es gibt interessante Leute, es gibt Nervsäcke, es gibt Provokateure, es gibt Langweiler, es gibt witzige Leute, es gibt Vertriebler, es gibt Gewinner und es gibt Verlierer, wie bei jeder Technologie-Entwicklung. Spannend ist es allemal.

Transparenz und Qualität – die (Über)Lebensgarantie für IBM Notes Mail- und Applikationslandschaften

ham-demoSeit einigen Tagen gibt es von unserem Klassiker holistic application management (ham) ein neues Release und eine Demoversion.

Administratoren sorgen mit ham für eine saubere Infrastruktur, IT-Manager planen mit ham Infrastruktur-Projekte, sichten Mengengerüste ihrer Mail- und Applikationslandschaft, Projektleiter steuern Migrationsprojekte, Controller steuern die Zuordnung der Mail- und Applikationsnutzung zu Kostenstellen, Endanwender informieren sich über die für sie angebotene Applikationsvielfalt.

Zusätzlich kommt es in fast jedem unserer Notes/Domino Infrastrukturprojekte zum Einsatz. Seien es Migrationen, Updates, Merger, OS-Plattformwechsel, Wechsel zu anderen Mail-Infrastrukturen oder Applikations-Assessments, ham ist immer dabei.

ham ist nun in der Version 4.0 verfügbar. Modernisiertes Frontend, zusätzliche Funktionalitäten, Reduktion der Bedienungskomplexität.

In der jüngsten Überarbeitung bieten wir eine Demo Version, die auf Anfrage zum Download bereitgestellt wird.

Für jeden den passenden Link:

  • Den Link zur Produktbeschreibung und einen Flyer Download
  • Den Link zu einem Video, das den Einsatz von ham in aller Kürze erläutert
  • Den Link zur Anforderung einer ham demo
  • Den Link zu einem Video, das die Installation der Demo Version und den initialen Datenimport erläutert.

Spaß mit Siri

Bei einem Sommerfest gibt es eine Unzahl von Gesprächen mit einer noch größeren Zahl von Behauptungen und entsprechendem Klärungsbedarf. Wo man in alten Zeiten mangels Klärungsmöglichkeit vertagen musste, wird heute x-mal am Abend das Smartphone aus der Hosentasche geprokelt und gegoogelt. Wenn dann die Feinmotorik zum Tippen wegen ganz leichter Alkoholisierung nicht mehr ausreicht, muss Siri ran.

Der Versuch, den Schlagzeuger von Weather Report zu ermitteln, endete unbefriedigend. Mein Freund landete trotz intensivster Aussprachebemühung mit den üblichen Nebenwirkungen des „th“ immer wieder beim Weser Report oder Vorschlägen zu Western. Es war zum Verzweifeln.

Fest 013Fest 014Übrigens, Christoph, du hattest Recht. Joe Zawinul war der Keyboarder, nicht der Schlagzeuger.

Frontend für holistic connections content export (hc2e)

hc2e results

Community Export

Unbenannt2

GUI zur Filterung des Exports

Den holistic connections content export (hc2e) gibt es ja schon etwas länger. Bislang allerdings nur mit einem Command Line Interface. Was für den Admin noch Alltag ist, kann man dem Endanwender so nicht mehr zumuten. Man braucht ein ansprechendes GUI.

Unser schickes hc2e GUI ist nun im Betatest und wird in Kürze released. Es bietet die komfortable Filterung nach Connections Features, Tags, Titel, Member oder Owner und generiert auf Basis dieses Filters statischen HTML-Content aus Connections Communities mit einer sehr benutzerfreund-lichen Navigation.

 

 

Anwendungsfälle:

  • Statisches Backup von Communities
  • Offline Lesen von Community Content
  • Sicherung von Dateiversionen
  • Persönliche Archivierung

Nebenbei gesagt, ist die GUI der schnellste Weg, um sich über den gesamten Content in allen Communities einen Überblick zu verschaffen.