Für die Akzeptanz beim Endanwender ist die Verfügbarkeit des Client-Rechners oder zumindest die Transparenz des laufenden Hintergrundprozesse enorm wichtig. Darüber machen sich die Hersteller meiner Meinung nach zu wenig Gedanken. Ob Eieruhr oder Kringel, ich will nach Möglichkeit beides nicht sehen, und wenn, dann will ich wenigstens wissen warum und wie lange denn noch. Autosave ist akzeptiert, manches andere nicht. Komischerweise ist manches gerade dann fertig, wenn man genervt im Task Manger nachsehen will, woran es denn liegen könnte, dass man seit Minuten auf den Kringel guckt. Nach dem Motto: „Lieber User, ich bin schon weg!“
Auch die mannigfaltigen Hintergrundprozesse eines Rechner, in deren Rahmen fast jede installierte Software mehrfach über Tag mit ihrer „Home Base“ über das Internet Kontakt aufnimmt, irritieren mich zunehmend. Das ist meinetwegen für einen einzelnen Prozess ganz nett gedacht – wir lieben ja Feen und Heinzelmännchen im Hintergrund – nervt aber, wenn alle das machen und keiner über die Summe der Resourcenbelastung nachdenkt. Heute war mal wieder Microsoft bei mir zugange.
Es gibt offenbar viel zu tun.

