Auf den letzten Drücker

connectedIn 2000/2001 gab es schon mal mal mehr Hektik im Prozess der Registrierung für die frühere Kultveranstaltung Lotusphere. Obwohl mein Kollege Henry Walther mich gestern morgen versucht hat nervös zu machen, indem er vom drohenden Status „ausgebucht“ sprach, habe ich mich heute mit großer Gelassenheit bei der ConnectED 2015 angemeldet. Ich denke mal, ich habe es gerade noch so geschafft, auch wenn mein Registrierungsstatus noch auf pending steht. Dies hängt aber erfahrungsgemäß mit der ausführlichen Bonitätsprüfung zusammen, die die Event Management Agency der IBM durchführt.
Die Spatzen pfeifen es ja von den Dächern, dass dies die letzte Veranstaltung der Serie ist. Im registration form wird man gefragt, wie oft man schon da war. Dankenswerter Weise ist in Wikipedia die Geschichte der Lotusphere in bewundernswerter Akribie aufgelistet. Ich kann dort nachlesen, dass es meine 22. sein wird. Im Formular habe ich lapidar always eingegeben.
Aber wo ist der Slogan? In den vergangenen Jahren – auch das ist in Wikipedia brav gelistet – gab´s immer eine theme phrase, an der wir uns orientieren konnten. Get social. Do business. oder Energizing Life´s work. Naja, mal sehen. Muss auch ohne Orientierung gehen. Wir kennen uns ja aus. Den Rest erklärt uns Jeff Schick. Vielleicht komme ich auch als Cloud Enthusiast zurück. Social bin ich schon. Business machen wir auch gelegentlich. Ich möchte zumindest erfahren, welches Reiseangebot die IBM für uns im Januar 2016 bietet. Allein wegen der rituellen Verankerung der ehemaligen Lotusphere muss da was geboten sein. Wir machen ja thematische Schwenks mit ungebrochener Leidenschaft mit, denn „Stillstand ist der Tod“ wie Max Frisch sagte und Herbert Grönemeyer singt. Die IBM sollte jedoch die Bedeutung von rituellen Communities, wie den Lotusphere-Fans, nicht unterschätzen. Eine klare Ansage, wie und wo es weitergeht, wäre super.
Den Notes-Dinos droht allerdings ein mentales Loch. Ich fürchte, die müssen sich ab 2016 in kleineren lokalen Stuhlkreisen treffen. Notes-Dinos-Ostwestfalen oder der Notes Fanclub Uckermark.
P.S. Meine Registrierung wurde inzwischen bestätigt.

holistic smart café – Mein derzeitiges Lieblingsprodukt

sp100 mal am Tag die Frage: Welche Telefonnumer hat er oder sie? In welchem öffentlichen Netzwerk hab ich ihn oder sie? In welcher internen Datenquelle habe ich ihn oder sie mit kompletter aktueller Adresse? IT-Schnitzeljagd durch 25 Quellen.
Was könnte da helfen? Die Monopolisierung der Social Networks wird nicht so schnell fortschreiten, dass in Kürze alle Profile in einem gemeinsamen Google-Facebook-XING-LinkedIn-Skype stecken werden. Über die internen Datenquellen habe ich im letzten Post genug gesagt. Da ist ohnehin Land unter.
Also müssen wir über die Dörfer. Aber nicht manuell. Das holistic smart café – hoffentlich bald als hsc in aller Munde – tut das automatisch. Eine Suche abschicken, x Quellen parallel durchsuchen. Als interne Quellen werden Active Directory, Domino Directories, Notes-basierte CRMs, IBM Connections und SQL-Datenbanken durchsucht. An öffentlichen Netzwerken gibt es bislang Facebook, Google und XING. LinkedIn kommt in Kürze hinzu. Als hosted CRMs sind Salesforce und SugarCRM im Angebot. Als Instant Messaging Verbindung steht wahlweise Sametime oder Lync zur Verfügung. Microsofts Skype müsste endlich mal wieder ein Java-API anbieten, dann ginge auch das. Fraglich, ob die das jemals wollen. Das i-Tüpfelchen ist dann die CTI-Anbindung. So lässt sich prima arbeiten.
Das holistic smart café gibt es für Windows Clients und für Mac. An die Smartphones wollen wir in 2015 ran.

P.S. Danke Stefan, dass ich dein Sortiment verwenden darf.

Datenqualität – ein Graus!

DatenmuellEiner der roten Fäden in meinem IT-Leben ist die lausige Datenqualität in fast allen Projekten. Ich nenne natürlich hier keine Kundennamen und auf Anfrage werde ich jedem Kunden bestätigen, dass er natürlich eine löbliche Ausnahme darstellt. Aber all die anderen, ein Desaster.
Eigentlich ist es kein IT-Problem, sondern ein Problem von Charakterschwächen wie mangelnde Disziplin, mangelnder Ordnungssinn, mangelndes Verantwortungsbewusstsein oder schlicht mangelndes Interesse an den Dingen, mit denen man beruflich zu tun hat. Mancher mag auch eine schwere Kindheit gehabt haben und nur unter Prügeln sein Kinderzimmer aufgeräumt haben. Leidet seitdem an Obstruktivität gegen Aufräumen.
Verstehen tu ich die Datenzustände nicht. Da gibt es doppelte Personalnummer, die keinen interessieren, E-Mail-Adressen, die im Leben nicht funktionieren können und bei einer simpelsten Validierung auffallen müssten, Firmenanschriften, an die auch die NSA nichts zustellen könnte, Telefonnummern, die im Kongo klingeln anstatt beim Lieferanten um die Ecke. Warum guckt ein Vertriebler z.B. jahrelang auf sein CRM, dessen alphabetische Firmenliste krude anfängt, nur weil 20 Firmennamen mit einem führenden Leerzeichen erfasst sind? Mich macht sowas kirre.
Sehen tun diese Zustände Tausende bei ihrer täglichen Arbeit, aber sie haben auch tausend Erklärungen, warum sie das nicht kümmert. „Die Daten kommen so aus dem SAP.“ Sozusagen die Heiligsprechung für Datenmüll. „Das sind Altlasten aus dem letzten Merger.“ Das war im Herbst 1982. „Das liegt am Employee Self Service.“ Immerhin ein billiger Weg zur Erzeugung von Datenmüll. „Der Datenimport konnte keine Sonderzeichen“. Super Sache.
Ich bin immer ganz baff, wenn ich Daten übergeben bekomme, die angeblich ganz prima sind. Ich frage mich aber schon beim ersten Draufgucken, ob das ein Hexdump ist oder wirklich die Mitarbeiterliste.
Saubere Daten müssen wie Tapeten aussehen. Man muss nicht unbedingt Ahnung von den Details haben, um die Qualität bewerten zu können. Jeder Webfehler in der Tapete führt irgendwo im Verarbeitungsprozess zu Abbrüchen, gigantischen Validierungsaufwänden in weiterverarbeitenden Programmen, Mehrkosten.
Mehrkosten, ach ja, da werden die Geldgeber dann immer wach. Da wird dann immer das „Wir müssen mal … „ oder das abgeschwächte „Man müsste mal …“. Das sind dann die Projekte für 2015.

Der ewige Termindruck

missed-deadline-278x300Es ist die Vorweihnachtszeit. Alles soll noch fertig werden in 2014, aber die Arbeitskräfte diffundieren nach und nach in Resturlaub. Die Luft wird dünner und kälter. Die Deadline, eines meiner Lieblingsworte, ähnlich martialisch wie Blockbuster, wird verstärkt strapaziert. Begleiterscheinung dieses coolen Anglizismus ist die Bezeichnung EOB – end of business day. Auch cool. „Wann kann ich die Auswertung haben?“ „EOB“. Offen bleibt dann, was der Einzelne so als persönliches EOB sieht. Manche fangen erst gar nicht an, bei den Anderen fällt der Hammer um 16:00, bei manchen geht er um 23:59 nahtlos in den nächsten über. Praktischerweise kann man in der Rolle des Lieferanten immer sagen: „Mein EOB ist 23:59!“ Wenn alle Stricke reißen, sendet man um 23:59 ein cooles Email mit dem Subject „Delivery postponed! EOM“ an den Kunden. Dann kann der sich mit der nächsten coolen, aber nicht unpraktischen Gepflogenheit auseinandersetzen. Die Message braucht er dann auf dem Smartphone eigentlich gar nicht zu öffnen, weil EOM = end of message. Er wird es aber trotzdem tun, weil er dem Braten nicht traut.
BTW ich erinnere mich an ein Gespräch vor gefühlt hundert Jahren im Eisstadion als mich ein Freund fragte, was heißt eigentlich LOC. Ich antwortete lines of code, worauf eine Eishockeyfan neben uns, stramm über der 1,0 Promillegrenze, lallte: Das heißt Lokales Olympisches Committee. Na denn. Hoch lebe die internationale Verständigung, auch unter Termindruck.
Auf der Suche nach einem passenden Bildchen für deadline bin ich auf den obigen Cartoon gestoßen. Ich hoffe Regan verzeiht mir die Verwendung. Der war einfach zu schön.

cyberport (Fortsetzung)

Ich hatte ja eine Fortsetzung der Story in Aussicht gestellt. CyberPort hat offenbar ein funktionierendes Customer Satisfaction Tracking System. Man(n) hat meinen Blog-Eintrag gefunden und gelesen. Ein freundlicher Herr rief mich an und regelte die Angelegenheit zu unserer besten Zufriedenheit. Die Tastatur wird ohne weitere kriminaltechnische Untersuchungen nachgeliefert. Schön so. Ich habe nochmal darauf hingewiesen, dass CyberPort ja vermutlich auch vermerkt, ob ein Kunde immer wieder mal fehlende Ware in einer Lieferung moniert, woraus man dann eine Masche ableiten könnte. Das trifft aber nachweislich auf uns nicht zu. Das kleine Problem ist also aus der Welt geschafft und wir bleiben CyberPort-Kunde. Fairerweise machen wir auch diesen positiven Vorgang öffentlich.

cyberport-Lieferung mit Nacharbeit

cyberportKürzlich haben wir eine Rutsche Kleinteile bei CyberPort bestellt. Tastaturen, Mäuse und ähnliches. Leider fehlte in der Lieferung am vergangenen Freitag eine Tastatur. Warenwert 9€. In Lieferschein und Rechnung stehen 3 Tastaturen. Die waren auch bestellt. In der Kiste sind nur zwei. Nun könnte man sagen: „Scheiß der Hund drauf!“. Jeder weitere Aufwand ist ökonnomisch unsinnig. In Mexico hätte man nicht mal nachgezählt, weil man froh ist, dass überhaupt etwas angekommen ist.
Als korrekte Deutsche rufen wir aber bei CyberPort an und fragen, was zu tun ist. Man wird zweidreimal weiterverbunden und kann dann das Malheur beschreiben. Kein Zweifel an unserer Aussage. Der CyberPort EK liegt vermutlich bei 3€. Wir befinden uns nun also schon weit im ökonomisch roten Bereich. Nachlieferung wird wohl kommen.
Nun ruft CyberPort heute an und bittet uns ein Photo von der Kiste mit dem gelieferten Inhalt zu machen. Der Amerikaner würde sagen: „It´s the law!“. Quasi ein Photo von der fehlenden Tastatur oder besser gesagt, ein Photo von nichts. Bei uns steht hin und wieder schon mal eine Kiste etwas länger rum, aber es gab keinen Grund, dass diese Kiste so lange rumsteht. Die Aussagekraft eines Bildes mit zwei anstatt drei Tastaturen in einer Kiste ist mir auch unklar.
Ich weiß jetzt noch nicht, wie die Geschichte weiter verläuft, ob Anwälte auf beiden Seiten eingeschaltet werden, ob es zum Prozess durch alle Instanzen bis zum Europäischen Gerichtshof kommt. Ich muss mich jetzt um ein paar andere Lappalien kümmern. Ich halte die Community hier auf dem Laufenden.

IBM Verse

IBMVerseNun liegt es auf dem Tisch: IBM Verse heißt das neue Kind der IBM. Auch Jeff Schick hat den branding brain wash noch nicht komplett geschafft und sprach im Launch Event gelegentlich von IBM Mail. Ich hatte ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet, dass aus dem Thema Mail Next noch etwas wird. Zu leise war es in den letzten Monaten. Aber nun ist es da. Mit schönem UI, Content-Aggregation, Facetted Search, Thread-Darstellung der Personen aus dem Context und vielen anderen guten Gedanken. IBM hat es also geschafft schneller etwas greifbar Neues zu bieten als Microsoft mit dem Oslo-Projekt, von dem ich leider nach der SharePoint Conference im März auch keinen Fortschritt mehr gehört oder gesehen habe.
Paradigmenwechsel! Das hat der gute Jeff Schick gesagt. Und wenn das alles funktioniert, dann ist es in der Tat ein Umdenken in der IT-basierten Kommunikation. Und die Menschen stehen im Vordergrund. Wahrlich ein Paradigmenwechsel bei der IBM. Auf dem Tisch des Hauses liegt es allerdings nicht wirklich, aber in der Cloud gibt´s ja auch Tische.
Nun darf man ja an solch einem Tag nicht kritisch sein. Der Tenor in Twitter klingt gar als ob ein achtes Weltwunder ans Tageslicht gekommen ist. Aber so sind sie, die Amis. Jeden Tag ein paar neue Weltwunder. Watson, Watson, Watson, womit schon drei genannt wären.
Wir werden uns die Sache nun mal in der Praxis ansehen, schwierig genug ohne eigenen Content in der Cloud. Wenn ein Unternehmen ohne wenn und aber in die Cloud geht, kann ich mir intern in großen Unternehmen das Gezeigte recht gut vorstellen. Unternehmensübergreifend, da fehlt mir die Vorstellung, wie diese Informationen tauglich gesammelt und verknüpft werden sollen. Wo man doch jetzt schon daran scheitert in der Inbox die „Who“-Spalte geeignet zu sortieren.
Zum Ablauf des Launch Events noch eine kleine Mäkelei. Mehr Fakten und/oder eine ansprechendere Show, weniger Gequatsche, das hätte ich besser gefunden. Das mit dem Panel ist doch auch nur pseudo-locker. Und das ständige Schielen auf den Teleprompter nervt.
P.S. Einer meiner Kollegen würde allzu gerne mal Heather oder Gail live sehen. Das wäre doch ein Ding gewesen. Ein furioses Greenwell-Kommunikationstheater mit Heather und Gail und den anderen Figuren auf der Bühne. Da das Bild von Heather aber schon vor 15 Jahren verwendet wurde, vermutete ich mal stark, das die Gute inzwischen im Schaukelstuhl sitzt oder ihre Enkelkinder betreut. Meinen Kollegen frustriert dieser Gedanke.
Und noch ein P.P.S. Die ganz alten Semester, die den neuen Notes Client sehen wollten, die waren im falschen Film.
Und noch ein P.P.P.S aber dann reicht´s auch. Der deutsche Business Partner oder Endkunde muss lernen IBM Verse phonetisch richtig auszusprechen, damit es nicht klingt wie IBM Worse.

Internet-Anbindung im ländlichen Raum

speedtestWas früher die Pferdehändler waren und später die Software-Entwickler, sind heute u.a. die Internet-Provider. Fast alle Bürger in Deutschland sind stolz auf eine DSL-Anbindung im trauten Heim mit mindestens 6,8,10 oder 16MBit, viele auch mit VDSL und stolzen 50 oder gar 100MBit. Die Transferraten in der Praxis weichen leider oft deutlich von den angebotenen Bandbreiten ab. Bauernweisheit!! Im Vetrag steht ja auch „maximal“ (wegen der notwendigen Asbest-Plattendicke, falls der Router durchbrennt) und nicht „kontinuierlich garantiert“. Das deutsche Recht ist auch immer auf Seiten dessen, der was verkaufen will, nie auf Seiten des Bezahlers/Verbrauchers. Oberstes Gebot: Die Wirtschaft muss florieren, zur Not auch mit dauerhaftem Betrug des Verbrauchers.
Besonders in ländlichen Gebieten bekommt man dann Messungen, wie die im Screenshot. Das Arbeiten im Home-Office gestaltet sich dann etwas schwierig. Bestimmte Software-Produkte, deren Namen ich jetzt nicht nennen will, tragen dann durch betont üppigen Umgang mit der bescheidenen Bandbreite zur Arbeitsfreude bei. Immerhin reicht es aus, um solch einen Blogeintrag zu schreiben.

Telcos am Wochenende

TelcoIm Moment komme ich kontinuierlich in den Genuß von Telefonkonferenzen am Wochenende. Der Business Man wird dann gelegentlich in einem akustischen Umfeld erwischt, das als semiprofessionell zu bezeichnen ist. Da die Teilnehmer – es sei ihnen allen gegönnt – am Wochenende Privates und Dienstliches halbwegs unter einen Hut bringen müssen, wird das gelegentlich zum akustischen Spagat. Der Eine liegt gemütliche zuhause auf dem Sofa und die süßen Kleinen haben ihn gerade zum Affenfelsen erkoren, der Andere versucht die Telco in der Kirche abzuwickeln. Solange er nur zuhört, mag das gelingen. Wenn er aber plötzlich doch etwas sagen will, dann passt das oft nicht zur Liturgie. Überhaupt spielen Kirchenglocken eine entscheidende Rolle bei der wöchenendlichen Telco. Sie sind laut, fangen ganz plötzlich an und man kann ihnen kaum entgehen. Manche sind auch gerade mit dem Hund unterwegs oder der Hund mit ihnen. Dann hört sich der Telco-Beitrag an, als ob der Consultant auf der Flucht sei. Witzig ist, wenn die Lebensabschnittsgefährtin im Hintergrund flötet: „Schnucki, wann bist du denn endlich fertig. Ich waaarte!“

Naja, ist ja alles im Dienste des wirtschaftlichen Erfolges und sooooo wichtig.

„Always on“ à la Apple

AOFür mich hat Apple dem Begriff „always on“ eine neue Qualität gegeben. Mein iPhone5 hat jetzt 23 Monate auf dem Buckel. Ist ja auch ne tolle Leistung. Der Akku lädt inzwischen total schnell. So in 20 Minuten etwa von 0 auf 100. Super Sache! Ist leider aber auch fast genauso schnell leer. Deshalb hängt mein iPhone5 in der Regel am Kabel. „Always on the power supply“, was vielleicht kein korrektes Englisch ist, aber es passt halt. Meine Kollegin hatte sich wegen ähnlicher Malessen nach Terminvereinbarung auf den Weg zum neuen Hannoveraner Apple Store gemacht. Das ist diese In-Location, bei der viele glasige Augen und Schaum vor dem Mund bekommen. Dort hat dann einer dieser gedrillten Zeitgeist-Fuzzis ihr Handy gegen irgendein Testgerät gehalten und ihr mit großer Freude mitgeteilt, dass der Akku voll in Ordnung sei. Quasi ein Glücksgriff von Akku. Eigentlich bekomme ich in wenigen Wochen ein iPhone6. Die Halbwertszeit des Akkus liegt da vermutlich noch etwas niedriger. Da ich aber mein jetziges iPhone nicht einfach wegschmeißen will, werde ich auch mal diesen Heilsbringern im Apple Store einen Besuch abstatten. Wenn die mich auch mit Glückwünschen überschütten, weil ich so einen Super-Akku habe, dann werde ich den Jungs mal was erzählen. Auf einer vorherige Terminanfrage werde ich verzichten. Ich lass mich doch nicht zum Apple-Affen machen.

Lumia-Freunde, jetzt kommt mir bitte nicht wieder mit euren Alternativ-Vorschlägen. Die Dinger sind auch nicht besser und beim iPhone ist zumindest nicht jedesmal das Display dauerhaft „customized“, wenn das Ding mal runter fällt. Offenbar investiert Apple 0,5 Cent mehr in die Scheibe als Microsoft.