Eigentlich habe ich mich von der gezielten Meilensammelei verabschiedet. Trotzdem findet man die Mitteilung „9182 Ihrer Meilen verfallen zum 31.12.2013“ unbefriedigend. Nun habe ich gelernt, dass man seine Meilen aufrecht erhält, wenn man eine Lufthansa-Kreditkarte hat. Mit leichtem Zähneknirschen – ich brauche eigentlich keine weitere Kreditkarte – habe ich also den Antrag ausgefüllt, bin eigens ins Büro gefahren, um den Antrag mit dem Firmenstempel zu versehen und noch heute per Fax an „Lufthansa Miles & More Credit Card“ zu senden. Da alles in der Welt einem Regelwerk unterliegt, habe ich nochmal schnell bei der Miles & More Hotline angerufen und gefragt, ob diese Aktion mir auch wirklich meine Meilen erhält. „Leider nein“, belehrt mich der freundliche Herr im Call-Center. Es gilt das Bearbeitungsdatum bei der Lufthansa bzw. der Deutschen Kreditbank AG und das liegt sicher erst im neuen Jahr. Meilen also futsch. Naja, klebt sie euch irgendwo hin. Und eigentlich brauche ich auch keine weitere Kreditkarte und eigentlich sind mir 62€ Gebühr auch zu viel und eigentlich rentiert sich das ohnehin nicht mehr, seitdem man die Gebühren und Steuern für die Prämienflüge ohnehin selbst bezahlen muss.
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Die Bahn setzt auf Kundenpflege mit IT

Liebe Bahn, die Idee ist ja ganz nett und kann auch hilfreich sein. Aber was soll ich denn um 7:54 mit einer Meldung, dass der Zug, geplante Abfahrt 7:22, tatsächliche Abfahrt 7:32, eine „Ermittelte Abweichung: Verspätung“ hat. Ich sitze doch seit 22 Minuten drin. Immerhin sind die Angaben ohne Gewähr. Ein bisschen mehr programmatische Intelligenz würde dieser Anwendung auch gut tun.
By the way, es handelte sich um den Sprinter. Das ist dieser Zug, der Dank des Halteverzichts in Göttingen und Kassel in der Theorie 13 Minuten schneller von Hannover nach Frankfurt fährt, dafür aber auch 11.50€ mehr kostet, und in der Praxis genauso verspätet ist, wie viele andere ICEs.
Auch in Leipzig ist man einfallsreich!
Programming bei der Bahn
In meinem Alter hat man ja schon viele Programmiersprachen kommen und gehen gesehen. Eine davon war LISP, damals an der Universität Kaiserslautern. Lang, lang ist´s her. Auch wenn sich mir das Anwendungsspektrum dieser Sprache vielleicht nicht ganz erschlossen hat, so blieb mir die Klammernzählerei doch in Erinnerung. Möglicherweise versucht die Bahn diese Sprache nun wieder aufleben zu lassen, um ihre Anzeigetafeln zu steuern. Die Anzeige im Bild läuft vermutlich gerade im Modus: „Display source code“
