
Das Stochern in fremden Implementierungen ist gelegentlich mit großer Freude verbunden. Glücklicherweise haben wir uns ja auf Englisch als Standardsprache geeinigt.

Das Stochern in fremden Implementierungen ist gelegentlich mit großer Freude verbunden. Glücklicherweise haben wir uns ja auf Englisch als Standardsprache geeinigt.

Aus gegebenen Anlass muss ich mal ein Plädoyer für den guten alten 7er Notes Client loswerden. Das war der letzte Notes Client, mit dem man schnell arbeiten konnte. Gut, ich weiß, auch der 8er Notes Basic Client ist schnell, aber der wird ja unter Notes 9 offiziell gar nicht mehr unterstützt und ist nur für Insider nutzbar. Eigentlich gehöre ich eher zu den Leuten, die von allen Softwareprodukten immer die neueste Version haben wollen, selbst wenn ich dann über manchen Fortschritt fluche. Wenn man aber schnell mal eine VMWare aufsetzen will, um projektbedingt über VPN auf eine Kundenumgebung zuzugreifen und dort über einen Notes Client per Agent Daten herunterladen will, dann ist ein 7er Client ein Segen und ein 8er Client ein Monster. Wenn es einfach nur darum geht ohne Innovationsbalast etwas effizient zu, dann muss man das Rad auch mal zurückdrehen.
In meinem Alter hat man ja schon viele Programmiersprachen kommen und gehen gesehen. Eine davon war LISP, damals an der Universität Kaiserslautern. Lang, lang ist´s her. Auch wenn sich mir das Anwendungsspektrum dieser Sprache vielleicht nicht ganz erschlossen hat, so blieb mir die Klammernzählerei doch in Erinnerung. Möglicherweise versucht die Bahn diese Sprache nun wieder aufleben zu lassen, um ihre Anzeigetafeln zu steuern. Die Anzeige im Bild läuft vermutlich gerade im Modus: „Display source code“
Gestern war Ausschreibungsdeadline. So etwas führt ja immer zu erhöhten Adrenalinwerten, aber um 22:15 gab´s noch ein spezielles Highlight. Ich hatte ca. 3 Stunden an einem Text editiert ohne jemals explizit zu speichern. Schlimmer noch: Das Word-Dokument hatte ich als Attachment aus einem Notes-Dokument geöffnet. Plötzlich rutschte der Cursor im Word-Dokument unaufhaltsam an den Anfang des Dokumentes und blieb dort hängen. Word ließ keinerlei Aktion zu. Keine Cursorbewegung per Maus, keine Menuaktion, kein Markieren des Textes, um ihn ins Clipboard zu retten, natürlich auch kein Speichern. Alles tot. 3 Stunden Denken und Tippen für die Katz? Wo liegen diese mistigen temporären Dateien, in der wenigstens ein automatisch gespeicherter Zwischenstand zu finden ist? Kollege Alex angerufen. Geht nicht ran. Kollege Andy SMS geschickt. Er ruft zurück. Danke, Andy. Und nun die Lösung.

Anschließend hatte ich dann den Mut, Word per Task Manager abzuschießen. Nun kommt der Hinweis, dass eine Benutzereingabe für die Task ansteht. Und siehe da, plötzlich taucht eine Dialogbox aus dem Nichts auf.
„Schließen“ angeklickt und wie durch Wunderhand ist alles wieder da. Danke, Microsoft.
Zum Thema Standardisierung reißen viele Hersteller die Klappe auf. Die IBM steht da immer ganz vorne. Ganz hoch wird immer die Standardisierung durch Java als Entwicklungsplattform gehandelt. Warum man dann als Entwickler peinlich genau drauf achten muß, ob die JVM von IBM oder von Oracle zur Verfügung steht, und wemnn ja, in welcher Version die zur Verfügung steht, erschließt sich mir zumindest nicht strategisch. Das Ergebnis: Standard ist Marketinggeschwätz, jeder macht, was er Lust hat bzw. was ihm am besten in den Kram passt und fertig. Nerv!
Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was wir auf unserer Veranstaltung „Social Business Technology Forum“ in Fürth und Hannover zeigen werden. 
Business Performance Management und anhängige analytische Disziplinen sind laut IBM eines der Hype Themen im Jahr 2013 und werden uns – ebenso laut IBM – über die nächsten 10 Jahre begleiten. Ein Grund sich mit den Softwareprodukten, die die IBM hierzu ins Rennen wirft, zu beschäftigen. Namentlich ist das die Cognos- und die SPSS Produktpalette. Zudem macht uns die IBM über IBM Connections zum Cognos-Quereinsteiger. Das Thema Metrics wird ab Release 4.0 über einen Cognos Server abgedeckt.
Mit der Kollegin Maren Beyer habe ich mich gestern im schönen Ehningen dem Thema entscheidend genähert. Mit abschließender Urkunde. Zur Erlangung der Urkunde waren 115 Seiten Hands-On Materialien durchzuarbeiten (oder auch ein paar Seiten weniger). Es konnte geklärt werden, dass Cognos mit vielfältiger Serversoftware und unterschiedlichen Front Ends daherkommt. Es konnte noch nicht abschließend geklärt werden, was davon alles in der Connections-Wundertüte steckt.
Der Referent, der das große Glück hat im französischen La Gaude an der Mittelmeerküste für die IBM zu arbeiten, war begrifflich noch brav auf der Lotus-Branding-Schiene unterwegs. Er sprach immer von Lotus Notes und Lotus Connections und seinen Lotus Kollegen. Alt-Internationale aus unserer Community hätte es allein akustisch erfreut,