Office365 Home

password

Mal davon abgesehen, dass ich nicht weiß, warum das alte Passwort nicht mehr funktioniert hat, finde ich den Passwort Reset Prozess beim Office365 Home Account gelinde gesagt verwunderlich. Bei allen anderen Systemen, die mir bekannt sind, hat man einen Reset Code oder einen entsprechenden Link mehr oder minder prompt nach der Anforderung in seiner Mailbox. Bei Microsoft ist dies – mehrfach getestet – nicht der Fall. Im Extremfall habe ich fast 2 Stunden gewartet, bis dieser Code kam. Die These, dass dies in Indien oder Bangladesh von Hand abgewickelt wird, und die Menschen dort zum Zeitpunkt meiner Anforderung schon Feierabend hatten, ist nicht belegt, aber auch nicht unwahrscheinlich. Ich will mal hoffen, dass im Business Umfeld die Microsoft SLAs etwas praxisgerechter abgefasst sind. Ohnehin scheint mir in den Prozessen rund um die Accountverwaltung bei den Unternehmen, die um die Weltherrschaft kämpfen, noch Nachholbedarf zu bestehen. Welchen Ärger ich schon mit SmartCloud, Office365, neuerdings Skype, Google oder Apple rund um Accounts hatte, das geht auf keine Kuhhaut.Spätestens, wenn unser Personalausweis durch einen dieser Accounts ersetzt wird, was ja im Prinzip das Ziel dieser Kraken ist, dann sollten die Prozesse bessser funktionieren.

Erlebnisse im Bergischen Land

Div 004_klein Div 005_kleinWie bereits in einem früheren Blogeintrag berichtet, hat die Gegend rund um Remscheid und Wermelskirchen kulturell gesehen eine ganz spezifische Flughöhe. Inzwischen habe ich auch mal das Hotelangebot in Wermelskirchen getestet. Zwei Türen im Hotel (vermutlich allerdings keine regulären Zimmertüren) fielen mir ist Auge. Ein gewisser Skurrilitätsgrad ist dem Service-Angebot in dieser Gegend nicht abzusprechen. Im Moment ist ohnehin Urlaubszeit im Bergischen Land. Das führt allerorten zu mehr oder minder kunstvollen Zetteln an Geschäften, Restaurants und anderen Betrieben mit dem Hinweis auf Service-Einschränkungen. Im Hotel stand an der Tür zur Rezeption der Hinweis: „Die Rezeption ist zur Zeit nicht besetzt. Bitte rufen Sie folgende Nummer an, wenn Sie einchecken möchten!“ Die Antwort am Telefon: „Kommen Sie rein. Ich stehe hinter der Tür.“ Na prima.
Etwas komplizierter gestaltete sich der Bezahlvorgang in einer nahen Gaststube. Bei der Bestellung gab es den Hinweis, dass die Lieferung der Speisen ca. 45 Minuten dauern werde, was dann auch so eintrat. Wir haben das mit ein paar Bieren überbrückt. Vermutlich musste Verschiedenes noch gejagt werden. Hat aber prima geschmeckt.
Höher schlugen die Wellen bei meinen Consulting-Kollegen als die Bedienung jegliche Kartenannahme beim Zahlvorgang verweigerte. Also hieß es Bargeld zusammenkratzen. Von einer tauglichen Bewirtungsquittung war man deutlich entfernt. Mit allen Mühen konnten wir nach 30 Minuten eine Quittung erhalten, die zwar nicht allen Prüfunen standhält, aber als Beigabe zu einem Eigenbeleg sollte sie reichen. Für wohlgemeinte Belehrungen zu sinnvollen Aushängen bezüglich der akzeptierten Zahlungsmittel war der Wirt nicht wirklich zugänglich. Seine Aussage: „Ich brauche euch nicht. Der Laden läuft auch so.“
Vielleicht sind manche Consultants auch nicht so richtig geeignet für den Alltag im Bergischen Land. Da empfiehlt sich der Weg ins weltmännische Köln.

Zum Abschluß unseres WM-Tipps

ranglisteBevor die letzten Feierlichkeiten verklingen und auch in Berlin die Fanmeile wieder vom Autoverkehr zurückerobert wird, will ich nochmal schnell meine persönliche Zusammenfassung zur WM und unserem Tippspiel bieten. Vor dem Eröffnungsspiel war die Anspannung fast unerträglich. Allein am 12.6. bis 21:59 hatten sich noch 200 Mitspieler am WM-Tipp angemeldet. Wie immer – manche haben das in ihren Genen – einige auch nach 22:00 und damit ohne die Chance für die 15 Extrapunkte für die korrekte Endspielpaarung. Die letzte Neuanmeldung gab´s dann am 3.7. vor den Viertelfinals. Die Gewinnchancen für Späteinsteiger waren da schon stark reduziert.
Es gab mal einen Zwischenstand nach dem Sieg von Costa Rica gegen die Tifosi, da waren unter den ersten zehn Tippern acht Frauen. Da standen die männlichen Fachleute, die Costa Rica lediglich das Ausschenken von Cocktails zugetraut hatten, im Abseits. Zum Abschluß wurde das Tippspiel wieder zur gnadenlosen Männerdomäne. Etwas schade.
Ungefähr 20 mal habe ich über die WM-Zeit in meiner engeren Umgebung den Aufschrei „Ich hab vergessen zu tippen!“ gehört. Ein weiteres Dutzend SMS oder Emails habe ich mit der dringlichen Bitte erhalten, den Tipp einzutragen, da das Urlaubsdomizil des Tippers in der Internet-Verbindung Schwachpunkte aufwies.
Die Punkteflut wurde beklagt, da sie sich vom Ligatipp unterscheidet. Ich denke aber, dass das Ergebnis mit Cheetah als Sieger unabhängig vom Zählmodus ist.
Wir haben Public Viewings und Private Viewings erlebt, und zumindest ich habe gelernt, dass der Amerikaner diese Ausdrücke gar nicht kennt. Wir haben tonnenweise Snacks vernichtet, Hektoliter Bier getrunken und manchmal auch im Regen gestanden. Manche Mitarbeiter haben vorsorglich nach jedem Deutschlandspiel Urlaub genommen, andere haben die Regeneration mit leichten Arbeiten am Schreibtisch verbracht. Wir haben den furiosen Start des deutschen Teams gegen Portugal bewundert.Wir haben gegen Ghana erste Zweifel an der Tauglichkeit des Teams im Allgemeinen und von Philipp Lahm im Mittelfeld gehabt. Wir hatten gehobene Zweifel nach dem Spiel gegen die unkonventionellen Algerier. Nur Neuer verhinderte als All-In-One-Show die verfrühte Rückreise. Wir haben Sensationen erlebt, wie z.B. die frühe Heimreise der Spanier und der Italiener, und als Gipfel das schon nicht mehr schöne 7:1 gegen Brasilien. Am Schluß hatten es zumindest 22% der Tipper schon lange geahnt oder gar gewußt: Deutschland wird Weltmeister. Immerhin 44% hatten Brasilien das gleiche zugetraut.
Noch eine Bemerkung zum Livestream im Internet: Wenn in der Nachbarschaft „richtiges“ Fernseh geguckt wird und dort die Entsetzens- und die Freudenschreie mit ca. 30 Sekunden Vorlauf vor dem Livestream aus dem Internet zu hören sind, dann ist bei den Livestreamern die Spannung reduziert. Der hundertfache Spruch ist dann: „Die drüben haben geschrieen.“
Ich möchte abschließend den Siegern im Tippspiel meinen Glückwunsch ausdrücken, und allen danken, der Tippgemeinde für ihr Engagement, den Leuten, die Bildbeiträge in die Galerie geladen haben, ganz besonders, unserem Support-Team für die Betreuung.
Und einen extra-dicken Dank an unsere Sponsoren SOFTWERK GmbH, c.a.r.u.s GmbH, FSS CONSULTING GmbH und Rocky Lobster Catering sowie an unsere Mitstreiter von der TM-Company GmbH.
Ähnlich wie die Kicker haben wir uns alle jetzt ein paar Tage Fußballabstinenz verdient.

Paranoide Verfahren!

TestcenterNochmal zum Thema IT-Zertifizierungen. Zugegeben, ich selbst habe noch nie solch einen Test mitgemacht, aber die Storys, die meine Kolleginnen und Kollegen erzählen, finde ich horrorartig. Eigentlich steht der Ablauf dem menschenverachtenden Verfahren, dass die amerikanischen Einwanderungsbehörden (vielleicht auch die anderer Staaten) betreiben, kaum nach. Bei der Homeland Security hat man die 13+x-Faktor-Authentifizierung. ESTA+Pass+Foto+1,2,3…10 Finger+x Fragen des Immigration Officers. Bei der IBM Zertifizierung über Pearson hat man mindestens Ausweis1+Ausweis2+Foto+digitale Unterschrift. Zwar deutlich weniger aber auch paranoid. Meine These, dass man auch einen dressierten Schäferhund dort hinschicken kann, weil alles nur auswendig gelernt werden muss, ziehe ich zurück. Der Schäferhund hat maximal eine Abstammungsurkunde und einen Impfpass und beides ist keine Picture-ID, wie der Ami so nett sagt. Das mit der digitalen Unterschrift könnte beim Hund auch schwierig werden.

Wenn dann im Testcenter die Technik noch streikt wird es zur Comedy. Eine Kollegin war letzte Woche in einem hannöverschen Testcenter, das autorisiert ist die Pearson Tests durchzuführen. Zuerst ist die Kamera kaputt, also geht das mit dem Foto nicht. Dann holt der Chef für den Ersatzprozess seine Digi aus dem Wagen. Zum Nachladen des Fotos braucht das Testcenter aber einen Aktivierungsschlüssel. x-mal Verbindung abgebrochen, dann in ominösen Warteschleifen, endlose Telefonate mit irgendwelchen Supportcentern. Nach einer Stunde ist der Rechner schließlich zur Testabnahme bereit, dann mitten im Test wieder Netzwerkprobleme. Ein Horror. Da nagelt man sich leichter eine Frikadelle ans Knie. Aber gemäß dem alten amerikanischen Sinnspruch „It´s the law!“ hält man am besten die Klappe. Die Kollegin hat ihre 100% gemacht, war zweieinhalb Stunden im Testcenter (Nettotestzeit: 10 Minuten), hat 5 Kaffee getrunken. Mund abwischen, weitermachen. Meine Lebensweisheit: Frage eine amerikanische Organisation nie nach dem Sinn ihres Tuns, mehr als „It´s the law!“ kommt da nicht rüber als Antwort.

Geschafft !

woodcockDa arbeitet man jahrelang vor sich hin, um zu ein bisschen Reichtum zu kommen. Dann flattert ein Fax herein und es ist so einfach. Ich muß nur diesen netten Anwalt in England anrufen – komischerweise hat er eine Email-Adresse bei Hotmail – und dann habe ich 2,9 Mio € in der Tasche. Wieviel Steuer ist da eigentlich drauf? Beruhigend ist ja, wie der Herr Woodcock schreibt, dass das „Vermögen enthält kein kriminellen Ursprung“. Und über die gemeinnützigen Organisationen, an die 15% gehen sollen, werden wir uns auch noch einig werden. Er selbst sollte vielleicht in einen Spell Checker investieren.
Morgen ruf ich da mal an und frage den guten Mann, wie wir das jetzt abwickeln können. Damit mir da keiner dazwischen kommt, musste ich ein paar Daten im Screen-Shot mit 10% Unschärfe versehen. Sorry.

IBM SmartCloud Connections – Preisermittlung

smartcloud3Gefunden! Es ist die 71. Option unter „SaaS, BPaaS“, einen halben Scrollmeter unter solch bahnbrechenden Produkten wie IBM Sterling Fax Conversion Services. Mal sehen wie es weiter geht.



smartcloud2Nein, das möchte ich jetzt nicht ausfüllen. Nein, nein, nein! Witzig finde ich den Priority code: Lotus. Ich versuch´s mal auf anderen Wegen. CU.

Orientierung in der Cloud

smartcloudJungs (und Mädels) von IBM – Das nenn‘ ich schon mal übersichtlich. Eigentlich war ich auf dem Weg einen Blog-Eintrag zum Thema „IBM Connections für SMB“ zu schreiben, aber bei der Recherche nach den aktuellen SmartCloud-Preisen für IBM Connections bin ich bei einer anderen kleinen Aufgabe gelandet: Wo finde ich das richtige Angebot? Man googele (ist das ein deutsches Wort?) nach „SmartCloud“, gehe auf die Seite „IBM Cloud Computing: Übersicht – Deutschland“, dann auf den Tab „IaaS, PaaS, SaaS“ (Hybrid wollte ich nicht machen, Consulting brauche ich vielleicht später) und landet dann bei den Optionen „IaaS, PaaS“ oder „SaaS, BPaaS“. Alles klar? So tickt der Line-of-Business-Manager, die angesagte Entscheider-Zielgruppe der IBM. Unter dem Tab „IaaS, PaaS“ gibt es dann die abgebildeten 30 Optionen. Der Screenshot, zugegebermaßen in eine unleserliche Verkleinerung verzerrt, war nicht einfach zu erstellen. Wer hier die Übersicht gewonnen oder verloren hat, der klickt auf den Tab „SaaS, BPaaS“. Sozusagen der Tab für Fortgeschrittene. Wenn ich mich beim Scrollen nicht verzählt habe, dann sind es dort 94 Optionen. Herzlichen Glückwunsch. Bingo-Lotto war auch schon mal einfacher und selbst beim klassischen Lotto werden nur 49 Zahlen angeboten. Ich suche jetzt mal das Angebot für IBM Connections in der Cloud und melde mich dann mit dem eigentlichen Blog-Eintrag wieder.

„Redirection de la créativité“ oder „Es geht auch ohne!“

KreativitätUnd wie vor jedem Urlaub hatte ich gedanklich in den letzten Minuten im Büro meine Technik-Checkliste durch die strapazierten Gehirnwindungen gleiten lassen. 24 Adapter, 36 Kabel, 48 Netzteile. Und nicht zum ersten Mal habe ich das Netzteil für den Notebook vergessen. Aber ein Anruf aus dem ICE bei meiner Gattin, die schon nach Süddeutschland vorgereist war, brachte sofortige Entspannung. Sie hatte ein baugleiches Netztteil dabei. Zwei Tage später, inzwischen an der sonnigen Côte d’Azur, neigte sich dann der Ladezustand meines Lenovo-Accus gegen 0, und ich bat meine gönnerhafte Gattin um ihr Netzteil. „Na das habe ich doch bei unseren Bekannten in Süddeutschland liegen gelassen. Ich hab doch auch mein Notebook gar nicht mit!“ Dankeschön!!! Die 15 Präsentationen, die 23 Konzepte, die 56 Business Pläne, die 13 Dokus und die 78 Flussdiagramme, die ich in der einen Woche Kurzurlaub anfertigen wollte, mussten also warten. Der letzte Aktivitätsschub in dieser Richtung war dann eine Sichtung des Netzteil-Angebotes in der Elektroabteilung des Géant in Port Grimaud. Leider nur HP- und Samsung-Schrott. Die Lenovo-Chinesen sind bei Géant nicht präsent. Mein Ehrgeiz, auf den Yachten im Hafen von St.Tropez nach einem passenden Netzteil zu suchen, hielt sich dann in Grenzen, obwohl ich dort sicher fündig geworden wäre. So beschränkte sich das IT-Tun auf das Verbruzzeln einiger Telekom-Week-Pässe per iPhone mit den Code EUK („K“ für kostnix) und EUW („W“ für kostwas) und das Umleiten der Kreativität in Konstrukte wie im Bild dargestellt. Übrigens, das Weinglas fiel nicht runter.

P.S. Meine Gattin findet die Bezeichnung „Meine Gattin“ doof.

Agressives Marketing

werbungAuf der CeBIT war ich ja bekanntlich nicht, auch weil wir unsere Veranstaltung vorbereiten müssen. Die CeBIT hat sicher viele Höhepunkte des Guerilla Marketings geboten, die mir nun entgangen sind. Aber auch im heimischen Büroalltag bleibt man nicht verschont. Meine Kollegin versuchte vorgestern noch schnell mal Mousepads mit dem Logo dieses Blogs zu bestellen und erfreute sich über eine kontinuierliche Begleitung des Bestellprozesses durch ergänzende Vorschläge. Das Bild zeigt nur einen Teil der Cross-Selling-Maßnahmen. Erst werden Visitenkarten, Aufkleber und Kulis vorgeschlagen. Na gut, die Kulis haben wir auch noch genommen. Nach vermeintlich abgeschlossener Bestellung kommt per Email das Angebot der drastischen Preisreduktion bei doppelter Bestellmenge. Im nächsten Email werden Tassen angeboten, die doch auch noch gut in unser Give-Away-Sortiment passen würden. Man kommt sich vor wie Goethes Zauberlehrling, der das Wasser nicht mehr zudrehen kann. Seitdem erfreut sich die Kollegin eines täglichen Eingangs von mindestens 3 Mails mit weiteren Vorschlägen des Anbieters. Man verflucht den Tag, an dem man die Website zum ersten mal geöffnet hat. Ich hoffe nun, dass wenigstens die Mousepads und die Kulis pünktlich ankommen. Mein bescheidenes Marketing besteht in der obigen Verlinkung des Wortes „Veranstaltung“ mit unserer Veranstaltungswebsite. Wir sind ja auch lernfähig. 2-3 Plätze sind noch frei.