Die Beteiligung an Ausschreibungen ist ja eine beliebte Sportart. Wir haben diesen Sport schon in unterschiedlichen Dimensionen betrieben. Eine Spezialdisziplin sind EU-Ausschreibungen wegen der damit verbundenen Papierschlacht. Aber auch bei anderen Ausschreibungen kommt gelegentlich Freude auf. Besonders motivierend sind Ausschreibungen, an denen man unter Hochdruck mehrere Tage oder gar Wochen gearbeitet hat, sie mit einem tiefen Seufzer fristgerecht einreicht, dann erfährt, dass der Verantwortliche beim Kunden erst mal drei Wochen in Urlaub ist, und dann nie wieder etwas vom Ergebnis der Ausschreibung hört. So macht Arbeit wirklich Spaß.
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Was macht mein Rechner eigentlich während ich warte?
Für die Akzeptanz beim Endanwender ist die Verfügbarkeit des Client-Rechners oder zumindest die Transparenz des laufenden Hintergrundprozesse enorm wichtig. Darüber machen sich die Hersteller meiner Meinung nach zu wenig Gedanken. Ob Eieruhr oder Kringel, ich will nach Möglichkeit beides nicht sehen, und wenn, dann will ich wenigstens wissen warum und wie lange denn noch. Autosave ist akzeptiert, manches andere nicht. Komischerweise ist manches gerade dann fertig, wenn man genervt im Task Manger nachsehen will, woran es denn liegen könnte, dass man seit Minuten auf den Kringel guckt. Nach dem Motto: „Lieber User, ich bin schon weg!“
Auch die mannigfaltigen Hintergrundprozesse eines Rechner, in deren Rahmen fast jede installierte Software mehrfach über Tag mit ihrer „Home Base“ über das Internet Kontakt aufnimmt, irritieren mich zunehmend. Das ist meinetwegen für einen einzelnen Prozess ganz nett gedacht – wir lieben ja Feen und Heinzelmännchen im Hintergrund – nervt aber, wenn alle das machen und keiner über die Summe der Resourcenbelastung nachdenkt. Heute war mal wieder Microsoft bei mir zugange.
Es gibt offenbar viel zu tun.
Es bleibt nichts verborgen
Der Blog ist noch nicht gelauncht und hat ’ne krude URL, trotzdem sind schon erste Spuren nach draußen gedrungen. Das Internet verbirgt nichts. Ich habe lediglich ein Bild eines „Anderen Denkers“ mit seinem Blog verlinkt und schon fragt der „andere Denker“, ob da was im Busch sei. Vermutlich wertet er die Referer aus und schon bin ich ertappt. Transparenz in Reinkultur.
Software Missbrauch
Die Reduktion der Kenntnis von Software-Produkten auf Word und Excel erzeugt gelegentlich bunte Blüten. Ein Kollege erhielt heute als Attachment zu einem Support Incident ein Excel-Sheet. Inhalt des Excel-Sheets: 1 Screenshot.
