Arbeitsnachweis

Div 006Letztes Posting vor einem Monat. Man könnte meinen, ich hätte nichts mehr zu sagen oder sei ins Sommerloch gefallen. Ich habe die ganze Zeit auf positive Highlights gewartet. Die Erfindung des dreieckigen Bildschirms, den 3D-Gelddrucker, die intelligente Mailbox, der automatische Mindmap-Realisierer oder der vollautomatischen Produkt-Fertigimplementierer. Kam alles nicht in den letzten Wochen. Ich bin auch immer ganz neidisch auf viele Kollegen aus der Social Networking Szene, denen soviel gutes Tag für Tag beschert wird, dass sie in Asbach Uralt zu ertrinken drohen.

Schnell mal die technischen Nachweise unseres Tuns:

  • Xamarin Framework – Proof of Concept, um unser holistic smart café mobile zu machen. Ergebnisse in separatem Posting.
  • IBM Connections Datenstrukturen in alle Details zerlegt. Man kann sagen, nicht trivial und gelegentlich auch schwer nachvollziehbar. Aber wir wissen nun wirklich Bescheid.
  • Erste holistic-net Produktvideos erzeugt – z.B. ham Demo
  • einige Assessments zum Thema Notes –> Exchange Migration
  • und viele weitere Geheimnisse

Aus dem nicht-technischen Sektor verweisen wir auf einen erfolgreichen Betriebsausflug auf´s Ijsselmeer und die laufenden Vorbereitungen auf unser Sommerfest am Freitag. Der Kühlwagen ist schon da.

 

Sponsoring: Orchester im Treppenhaus

OiThNachdem wir uns schon öfters als Sponsor des Orchesters im Treppenhaus betätigt haben, kümmern wir uns seit dieser Woche auch um den Betrieb der WebSite des Orchesters. Der Umzug vom alten Provider zu unserem Provider inklusive Domänenumzug verlief zwar nicht ganz reibungslos, aber nun ist es vollbracht. Ein bisschen Spaß mit WordPress, mit Domain Discountern – ich bekomme bei der Zahl 24 immer Pickel – mit DNS Servern und übersehenen Mail Funktionalitäten muss sein. Der alte Server war leider schneller weg als uns lieb war.

Danke an Lukas und seine Gehilfen für´s Doing, danke an Natalie für die Geduld. Ich hoffe, dass wir in Zukunft beweisen, dass wir auch diesen Kleinkram im Griff haben. Ab jetzt wird optimiert.

Zum Abschluss der Kurzwoche

upclkDer Tag fing heute prima an (@Andreas, du weißt warum), und ich habe eigentlich auch viel auf die Reihe gebracht.

Zum Tagesabschluss, bei der Suche nach einem etwas älteren white paper habe ich leider trotz durchforsten von diversen Speichermedien nur ein PDF gefunden, was inhaltlich so nicht mehr tauglich ist. Erster fauler Versuch: Ctrl-A, Ctrl-C, Word geöffnet, Ctrl-V. Leider nur Bruchstücke in Word gelandet. Nachbearbeitung erscheint schwierig. Habe mich dann erinnert, dass ich irgendwann mal den PDF Architect erworben hatte, sogar mit Word-Converter. PDF Architect funktioniert noch, Convert Modul nicht mehr. Activation Key nicht aufzufinden. Also schnell mal wieder 23,50€ investiert. Nun funktioniert der Converter wieder – prinzipiell. Das Ergebnis ist allerdings nicht viel besser als das der Copy/Paste-Methode. Jeder Zeile ist in eine Textbox links und rechts und ein paar Worte dazwischen aufgeteilt. Nicht sinnvoll editierbar. Weil der Tag bisher unter einem guten Stern stand, wage ich den telefonischen Support anzurufen – mach ich sonst eher selten und schon gar nicht spontan. 7 Minuten in der Warteschleife, dann meldet sich jemand. Baby schreit im Hintergrund. Ein Lob den Heimarbeitsplätzen. Mutter ist vermutlich gerade einkaufen. Ich schildere kurz mein Problem. Er schildert seines: Die Nummern vom Call Center sind heute falsch durchgestellt. Von PDF hat er keine Ahnung. Es tut ihm ehrlich leid. Mir auch. Ich soll es später nochmal versuchen. Wenn der Zufall es wolle, bekäme ich dann vielleicht jemanden der Ahnung hat.

Die Spendenquittung (auch Rechnung genannt) von pdfforge.org habe ich gerade noch ausgedruckt. Ich fahre jetzt in den Biergarten. Vielleicht versuche ich es morgen mal mit einer OCR Freeware.

www.holistic-net.de – Alles neu macht der Mai

holineuEndlich! Nach gefühlten 100 Jahren und faktisch immerhin mehr als einem Jahr seit Start des Projektes haben wir eine neue Website. Vieles wurde x-mal über den Haufen geworfen, über manches wird immer noch hitzig diskutiert. Und sowieso: Es bleibt alles im Fluss.

Die Projektziele im Groben:

  • einen neuen Stil finden in Design und Content
  • responsive design
  • deutlicher unser Leistungsspektrum darstellen
  • direkter die richtige Information anbieten
  • weniger textlastig sein
  • Ballast loswerden

Irgendwann unterwegs wurde das Schema unserer Produktlogos komplett über den Haufen geworfen. Das hat uns 3 Monate gekostet, ist aber aus meiner Sicht ein Erfolg. Nun kommt die inkrementelle Verfeinerung, werden teure SEO-Experten ins Haus geholt, wird den Kommentaren von Kunden, großen und kleinen Partner, Experten und Laien gelauscht. Ganz wichtig: Die englischen Seiten kommen in Kürze.

Hoffentlich erweist sich unsere Qualitätssicherung als ausreichend.

Danken möchten ich Anja, Conni, Jörg (ein anderer), Marc, Markus, Maté und Niki. Trotz einiger Frustrationsmomente auf der Strecke haben wir das Ziel für´s Erste erreicht.

Mobile App IBM Verse (und Notes!!)

verseiconJungs und Mädels bei IBM, da habt ihr mal was Nettes gebaut. Natürlich hätten wir uns das schon vor 10 Jahren gewünscht, aber besser spät als nie. Ansprechend gemacht, kinderleicht zu konfigurieren, wenn man weiß, dass der gute alte on-premise Domino Server mit der neuesten Version von Traveler diese App auch füttern kann.

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Endlich eine App mit allen Mails, Kontakten und Terminen. Sogar ein „alle als gelesen markieren“ geht. Und nette Bildchen von den Absendern gibt´s auch, sofern man diese in den iPhone-Kontakten gepflegt hat. Die Suche funktioniert super. Wie kann das bloß sein, wenn die Suche in Notes doch eines der letzten ungelösten Rätsel auf diesem Planeten ist. Welche Mail nun ungelesen ist, kann ich noch nicht so richtig erkennen, aber ich übe ja noch. Und ich könnte mir sogar angewöhnen Mails mit Aktionen zu versehen, was ich bislang in Notes nie gemacht habe.

Das Thema mit dem IBM Verse Freemium ohne Mobile wollen wir jetzt mal außen vor lassen, lieber Stefan.

Facebook und Konsorten – Freuden der API-Nutzung

hsc-facebookSolche Datenzugriffe auf Facebook wie in unserem wunderschönen holistic smart café wird es ab morgen nicht mehr geben. Meister Zuckerberg hat kurzerhand mal ein neues API bauen lassen und schaltet das Alte ab. Ab Morgen bekommt man nicht mehr über API die komplette Liste seiner Freunde.

Die Volatilität dieser APIs ist für Toolentwickler ein Graus. Man ist nie sicher, dass das, was heute funktioniert, morgen auch noch klappt.

Zum Interface unserer Implementierung von holistic smart café gehört eine Facebook App, die innerhalb von Facebook gar nicht in Erscheinung tritt. Über diesen Weg holen wir bislang die Freundesliste inkl. Profilphotos und den Profillinks. Ab Morgen müsste jeder Freund eines Nutzers vom smart café explizit dem Zugriff auf sein Profil durch diese App zustimmen, was natürlich in der Fläche nie der Fall sein wird. Also: Facebook Freundesliste in holistic smart café ade!

Die Motivation im Detail für dierse API-Änderung haben wir noch nicht begriffen. Auf den ersten Blick mutet es so ein bisschen wie ein Datenschutz Feature an, aber über die Facebook UIs kommt man selbstverständlich weiterhin an die Profile aller Freunde. Diskutieren braucht man mit Facebook darüber nicht. Die machen wann und was sie wollen. Dem hat man ja auch in den Nutzungsbestimmungen zugestimmt.

Ob eine Monetarisierungsidee dahintersteckt, bleibt abzuwarten. Wundern täte es niemanden. Der Schritt zur Monetarisierung ihres Datenmaterials steht ohnehin bei allen Social Network Plattformen am Ende der Fahnenstange. Entweder man verkauft den Laden, bringt ihn an die Börse, macht die Plattform zur Werbeschleuder oder verkauft die Daten an Dritte. Auch bei LinkedIn schlagen sich die Überlegungen zum Geldmachen in API-Änderungen nieder.

Nebenbei gesagt, es bleiben viele Quellen im holistic smart café erhalten, die vielleicht wichtiger sind als Facebook. Und es bleibt die Hoffnung, dass sich alles wieder ändert. Wie gesagt, dynamisch und volatil und ohne Mitspracherecht.

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holistische Features im Automobilbau

div-014Für manche vielleicht ein kleines Suchbild, aber das ist nicht das Ziel der Übung. Es ist solch ein Abstandssensor, wie er über alle modernen Autos quasi seuchenartig hereingebrochen ist. Die beiden Autos, die ich Moment primär bewege, haben jeweils mindestens ein Dutzend oder mehr von diesen nervtötenden Teilen. Bei Topmodellen von BMW, Mercedes und Audi sind es vermutlich doppelt so viel. Oben, unten, vorne, hinten, links, rechts und noch einer im Handschuhfach. Die Anwendung ist sozusagen holistisch, ganzheitlich, allumfassend. Leider ist die holistische Kakophonie, die dieser nervenden Biester z.B. beim Ausparken vor unserem Büro machen, so sinnlos wie ein Kropf. Das ganze Sortiment piept kontinuierlich ohne Sinn und Verstand. Folglich muss ich es einfach ignorieren, wenn ich nicht 3 Stunden später immer noch verschüchtert auf dem Hof stehen will. Ich gehe davon aus, dass diese Dinger auch spottbillig sind, den verschenken tut die Automobilindustrie auch nichts. Kann man die eigentlich komplett abschalten ohne sie auszubauen? Meine Nachbarin hat einen alten Twingo. Den find ich super. Da piept keine Anschnallwarnung, kein Reifendrucksensor, kein Abstandshalter, gar nix. Hat allerdings auch keine Servolenkung, was die ersten beiden Kurven immer etwas schwierig macht.

Schnelle IBM Connections Installation auf amazon web services

aws console copyKürzlich ergab sich bei uns der Bedarf schnell mal ein IBM Connections Release 3 zu installieren, um spezielle Tests durchzuführen. Obwohl Amazon im Prinzip auf meiner persönlichen schwarzen Liste steht, habe ich doch der Nutzung der amazon web services zugestimmt.

Der Kollege hat schnell mal einen Account auf amazon.com angelegt, die Kreditkarte hinterlegt und loskonfiguriert. Red Hat Enterprise Linux als OS, m3.xlarge als Instance Type, ein bisschen Plattenspeicher, eine „elastische IP“ (Wahnsinn, was es alles gibt), ein bisschen Firewall und fertig war die leere Laube.

aws instance

 

 

 

 

 

Danach kommen dann die Connections Quellen drauf, und Connections wird schnell mal installiert.

Einer ersten Abrechnung sehe ich in solchen Fällen immer mit einer gewissen Skepsis entgegen. Die Angst, im Kleingedruckten etwas übersehen zu haben, spielt immer mit. Bislang finde ich das operative und das ökonomische Ergebnis aber zufriedenstellend:

  • 32,54$ für 83 Stunden Amazon Elastic Compute Cloud running on Red Hat Enterprise Linux
  • 0,34$ für 5,6 Mio I/O requests (was so alles gezählt werden kann ?!?)
  • 3,14$ für 53GB Magnetic provisioned storage
  • 0,69$ für einen 6,6GB Snapshot
  • 0,11$ für 1GB SSD storage

Die elastische IP kostet für die ersten 100 remaps im Monat nichts. Elastisch halt.

Macht in Summe für den Januar 36,82$ netto. Eine gute Sache für diesen Zweck.

Wer Details wissen will, kann sich gerne an meine Kollegen wenden.

Dell Quest Coexistence Manager Notes

CMNEin spannender Tag. Heute haben wir erfolgreich eine Coexistence Infrastruktur auf Basis des Coexistence Manager for Notes (CMN) für mehr als 80.000 User bei einem großen Kunden in Betrieb genommen. Die „wahre“ Infrastruktur ist um einiges komplexer als die stark vereinfachte Skizze. Komplexe DMZ-Strukturen, Verschlüsselung, Multi-Domain-Domino-Infrastruktur, externe Mail-Provider, Firewalls in Hülle und Fülle, Zertifikate und Office365 in der Cloud. Das sind die Hürden, die zu überwinden sind. Aber es läuft. Auch ein erfolgreiches Partnering mit Beck et al. Services.

ConnectED 2015 – Konferenzbewertung

Einer zusammenfassenden Betrachtung der #IBMconnectED will ich mich widmen bevor – wegen des Alltagsstresses – der Rückblick wieder verblasst.

Die IBM ConnectED 2015 war eine gute Veranstaltung. Daran ändern auch die Begleitumstände der IBM Sparorgien nichts. Gut war sie vor allem, weil wir Business Partner, Endkunden, IBMer und Journalisten uns dort getroffen haben und miteinander geredet haben. Grundsätzlich ist eine Konferenz dieser Größenordnung und mit diesem thematischen Zuschnitt eine gute Sache. Eine Konferenz mit 10.000 Teilnehmern muss nicht besser sein als eine mit 2500. Das viel beschriebene Networking funktioniert in dieser Dimension sehr gut. Ich muss allerdings sagen, dass ich mich zu 80% mit IBMern und mit anderen Business Partner unterhalten habe. Endkunden eher weniger. Wenn man jetzt unter Networking „Geschäftsabschlüsse machen“ versteht, dann ist man dort falsch, wenn man darunter „Erfahrungsaustausch“ versteht, dann passt das schon eher.

Die Hauptbeschäftigung der Teilnehmer besteht ohnehin im gemeinsamen Bemühen das Orakle IBM zu verstehen. Viele IBMer nehmen da durchaus genauso rätselnd und subjektiv bewertend an den Diskussionsrunden teil wie Business Partner, Endkunden und Journalisten.

Eine lose Auswahl der Debatten ohne Vollständigkeitsanspruch?

  • Wie reif ist IBM Verse wirklich?
  • Wie funktionieren die UI-Konzepte in weniger idealisierten Umgebungen als der Demo-Firma Greenwell?
  • Ist Email nun wieder der primäre Fokus oder weiterhin das Sharing-Konzept von Connections?
  • Hält IBM Verse den Marsch vieler ehemaliger Notes Kunden zu Office365 oder Exchange on-premise auf?
  • Welche Teile davon kann es irgendwann on-premise geben?
  • Was wird aus IBM ICS?
  • Kann XPages ein voll umfassender Migrationspfad für „alte“ Notes Applikationen sein?
  • Kann es IBM gelingen mit Digital Experience die Marktposition von Websphere Portal zu verbessern?
  • Und nicht zuletzt: Angenommen, durch die Technologiebrille ist das alles super toll, was kostet es denn den Endkunden? Geschenke werden weder bei IBM noch bei den Wettbewerbern verteilt.

Bei aller wohlwollenden Betrachtung, eine Perspektive für den Notes Fat-Client sehe ich insofern nicht, als dass ich keine Roadmap mehr sehe. Da tut niemand mehr etwas nennenswertes dran.

In Orlando hat sich immer ein Clientel getroffen, das sich wie eine große Familie versteht. Wie man am Beifall zum 25.Geburtstag von Notes in der OGS hören konnte, ist die Basis dieser Familie immer noch das gute alte Notes. Dieser Großfamiliencharakter hat die unschätzbare Qualität, dass man sich kennt, ohne Umschweife über alles reden kann, auch über neue Themen, sich wohl fühlt. Effizientes Networking. Die zentrale Frage beibt aber: Sehen wir uns in dieser Konstellation nochmal wieder? Wenn ja: Wann? Wo?

Bei allem Aufruf zu Neuem, die IBM täte gut daran diese Großfamilie nicht zu zerschlagen. Leider war kein IBMer gewillt oder in der Lage eine konkrete Perspektive zu benennen. Es gab nur ausweichendes Gelaber. Vertrauen schaffen geht anders.