Cognos Skills

Business Performance Management und anhängige analytische Disziplinen sind laut IBM eines der Hype Themen im Jahr 2013 und werden uns – ebenso laut IBM – über die nächsten 10 Jahre begleiten. Ein Grund sich mit den Softwareprodukten, die die IBM hierzu ins Rennen wirft, zu beschäftigen. Namentlich ist das die Cognos- und die SPSS Produktpalette. Zudem macht uns die IBM über IBM Connections zum Cognos-Quereinsteiger. Das Thema Metrics wird ab Release 4.0 über einen Cognos Server abgedeckt.

Mit der Kollegin Maren Beyer habe ich mich gestern im schönen Ehningen dem Thema entscheidend genähert. Mit abschließender Urkunde. Zur Erlangung der Urkunde waren 115 Seiten Hands-On Materialien durchzuarbeiten (oder auch ein paar Seiten weniger). Es konnte geklärt werden, dass Cognos mit vielfältiger Serversoftware und unterschiedlichen Front Ends daherkommt. Es konnte noch nicht abschließend geklärt werden, was davon alles in der Connections-Wundertüte steckt.

Der Referent, der das große Glück hat im französischen La Gaude  an der Mittelmeerküste für die IBM zu arbeiten, war begrifflich noch brav auf der Lotus-Branding-Schiene unterwegs. Er sprach immer von Lotus Notes und Lotus Connections und seinen Lotus Kollegen. Alt-Internationale aus unserer Community hätte es allein akustisch erfreut,

Was macht mein Domino Server eigentlich?

Manchmal hat man ja auch mit Servern Probleme, nicht nur mit dem eigenen Rechner. zur Zeit beschäftigen wir uns mal wieder mit dem Thema: was macht mein Domino Server eigentlich? Solange es keine Performance Probleme gibt kann einem das – ähnlich wie beim Client – recht egal sein. Bei ambitionierteren Notes Applikationen stellt sich aber die Frage häufig. Ab einer gewissen Datenbankgröße oder Dokumentenanzahl wird der Domino Server zum Mysterium. Wir haben damit umfangreiche Erfahrung und haben schon etliche Performance-Optimierungsrunden auf allen Ebenen gedreht:

  • Applikationsdesign
  • Server Sizing
  • Server Konfiguration
  • Replikationstopology
  • uvm.

Trotzdem, spätestens wenn man das Tun des Indexers auf dem Domino Server analysieren will, ist man in einer vollkommen intransparenten Grauzone. Trouble-Shooting und Optimierung wird da enorm schwierig. Korrelationen zwischen Server-Tasks und Userzahl sind nicht zu erkennen. Gründe für CPU-Last sind nicht zu erkennen. Alles ist ein Stochern im Nebel. Jetzt soll bloß einer mit einem simplen Tip oder einem genialen Tool um die Ecke kommen. Das gibt es nicht!

 

Was macht mein Rechner eigentlich während ich warte?

Für die Akzeptanz beim Endanwender ist die Verfügbarkeit des Client-Rechners oder zumindest die Transparenz des laufenden Hintergrundprozesse enorm wichtig. Darüber machen sich die Hersteller meiner Meinung nach zu wenig Gedanken. Ob Eieruhr oder Kringel, ich will nach Möglichkeit beides nicht sehen, und wenn, dann will ich wenigstens wissen warum und wie lange denn noch. Autosave ist akzeptiert, manches andere nicht. Komischerweise ist manches gerade dann fertig, wenn man genervt im Task Manger nachsehen will, woran es denn liegen könnte, dass man seit Minuten auf den Kringel guckt. Nach dem Motto: „Lieber User, ich bin schon weg!“

Auch die mannigfaltigen Hintergrundprozesse eines Rechner, in deren Rahmen fast jede installierte Software mehrfach über Tag mit ihrer „Home Base“ über das Internet Kontakt aufnimmt, irritieren mich zunehmend. Das ist meinetwegen für einen einzelnen Prozess ganz nett gedacht – wir lieben ja Feen und Heinzelmännchen im Hintergrund – nervt aber, wenn alle das machen und keiner über die Summe der Resourcenbelastung nachdenkt. Heute war mal wieder Microsoft bei mir zugange.

Microsoft Update

Es gibt offenbar viel zu tun.

 

Magnetische Freuden

In Orlando gibt es neben den großmächtigen Themen immer die Gelegenheit sich unter Kollegen über Fragen des IT-Alltags auszutauschen:

  • Wie machst du das?
  • Welche Tools benutzt du?
  • Kennst du diesen oder jenen Trick?
  • Welche Devices benutzt du?
  • uvm.

Manches endet in einer Post-Conference-Bestellliste. Dieses Jahr der iPad Eingabestift adonit jot pro

Kleine Warnung: Das Ding ist magnetisch. Mein Kollege hat sich schon mal die EC-Karte damit geschreddert. Ähnlichen Spaß haben ja auch Blackberry-Benutzer mit dem magnetischen Holster ihren Spaß haben. Zimmerkarten im Hotel müssen dann tief in der Nacht mal an der Rezeption erneuert werden.

Notes 9 Social Edition – UI

Es wird ja viel in der Szene diskutiert, ob das User Interface von Notes 9 ein Schritt in die richtige Richtung ist oder nicht. Mal abgesehen davon, dass man das Theme wechseln kann und so zu einer besseren Lesbarkeit kommt, hier mal meine Anmerkungen:

Die Krux für die Designer-Teams:
Sie müssen immer von major release zu major release das Design optisch signifikant ändern, auch wenn manches schon ausgereizt ist. Das Ergebnis dieses „ich muß um jeden Preis etwas ändern“ macht die Dinge nicht immer besser. Die Microsoft Office Designer tappen in die gleichen Fallen.

Das Positive:
Das farblich aufgeräumte Ui finde ich durchaus positiv. Auch die Sidebar leidet nicht unter dem Farbentzug. Ob die OneUI-Mischung aus Blau, Grau und Schwarz als gelungen bezeichnet werden kann, ist wohl Geschmackssache. Der schwache Kontrast im Mail-Template in der All Documents View zwischen Gelesenen und Ungelesenen ist allerdings untauglich.

Das Negative:
Ich warte seit ca. 15 Jahren darauf, dass die Notes Mailbox im Standard-Template endlich Views bekommt, die ich nicht mehr anpassen muss. Es gibt zwar nun in der All Documents View ein Kategorisierung, die aber für mich nur ein liebloser halber Schritt ist. Ich brauche eine durchgehende Kategorisierung nach Datum und eine Spalte in der ich nach SentTo,From, cc und bcc auf einen Schlag suchen kann. Das musste ich mir auch jetzt wieder reinbauen.

Ob in Zukunft die Chinesen ein besseres Händchen für manche UI-Details haben ? Ich hab da so meine europäischen Zweifel.

XPages Development

Ich muss ja sagen, dass ich nach wie vor nicht zu den Claqueuren des sagenumwobenen XPages Frameworks gehöre. Dazu habe ich im letztes Jahr zu viel technisches und ökonomisches Leid damit erlebt. Aber man muss den Dingen eine Chance geben. Ein Ärger, den unsere Entwickler seit Monaten tapfer ertragen, sind unvermittelte Client-Abstürze. Ein Kollege meint jetzt durch die Änderung des Parameters vmarg.Xmx in den jvm.properties (-Xmx1024m, anstatt – Xmx256m) eine signifikante Verbesserung gefunden zu haben. On verra!

Es bleibt nichts verborgen

Der Blog ist noch nicht gelauncht und hat ’ne krude URL, trotzdem sind schon erste Spuren nach draußen gedrungen. Das Internet verbirgt nichts. Ich habe lediglich ein Bild eines „Anderen Denkers“ mit seinem Blog verlinkt und schon fragt der „andere Denker“, ob da was im Busch sei. Vermutlich wertet er die Referer aus und schon bin ich ertappt. Transparenz in Reinkultur.