Neue Lesegewohnheit

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich erinnere mich, vor Jahren, als Kollegen Firefox als Browser der Wahl postuliert haben, wie schwer ich mich tat vom vertrauten Internet Explorer Abstand zu nehmen. Inzwischen nehme ich den Internet Explorer nur noch mit großem Widerwillen, wenn es auch irgendwelchen Gründen gar nicht anders geht.

Mein Sohn und andere Menschen in meinem Umfeld haben mir gesagt, dass Spiegel-Online out sei. Das Gefühl beschlich mich auch schon länger, aber Gewohnheit ist Gewohnheit. Meine über Jahre vertraute Start-Seite im Browser sollte ich gegen freitag.de austauschen? OK! Ich habe es versucht. Nach 4 Wochen kann ich sagen, es gibt noch verstohlene Rückfälle zu spiegel.de, aber sie werden immer seltener. Es geht wirklich ohne. Auch das Abo für das Printmedium Spiegel ist gekündigt und durch den Freitag ersetzt. Vor 15 Jahren war der Stern irgendwann unten durch, nun ist der Spiegel unter durch. Zu viel Boulevard, zu populistisch, zu reißerisch. Und wenn man mal selbst Ahnung von einem Thema hat, dann merkt man, wie dünn die Bretter des Spiegel sind.

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