Agressives Marketing

werbungAuf der CeBIT war ich ja bekanntlich nicht, auch weil wir unsere Veranstaltung vorbereiten müssen. Die CeBIT hat sicher viele Höhepunkte des Guerilla Marketings geboten, die mir nun entgangen sind. Aber auch im heimischen Büroalltag bleibt man nicht verschont. Meine Kollegin versuchte vorgestern noch schnell mal Mousepads mit dem Logo dieses Blogs zu bestellen und erfreute sich über eine kontinuierliche Begleitung des Bestellprozesses durch ergänzende Vorschläge. Das Bild zeigt nur einen Teil der Cross-Selling-Maßnahmen. Erst werden Visitenkarten, Aufkleber und Kulis vorgeschlagen. Na gut, die Kulis haben wir auch noch genommen. Nach vermeintlich abgeschlossener Bestellung kommt per Email das Angebot der drastischen Preisreduktion bei doppelter Bestellmenge. Im nächsten Email werden Tassen angeboten, die doch auch noch gut in unser Give-Away-Sortiment passen würden. Man kommt sich vor wie Goethes Zauberlehrling, der das Wasser nicht mehr zudrehen kann. Seitdem erfreut sich die Kollegin eines täglichen Eingangs von mindestens 3 Mails mit weiteren Vorschlägen des Anbieters. Man verflucht den Tag, an dem man die Website zum ersten mal geöffnet hat. Ich hoffe nun, dass wenigstens die Mousepads und die Kulis pünktlich ankommen. Mein bescheidenes Marketing besteht in der obigen Verlinkung des Wortes „Veranstaltung“ mit unserer Veranstaltungswebsite. Wir sind ja auch lernfähig. 2-3 Plätze sind noch frei.

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